Kosten für einen Hausnotruf
Bereits ab Pflegegrad 1 besteht ein gesetzlicher Anspruch auf ein kostenloses Notrufsystem als Pflegeleistung.
Was kostet ein Hausnotruf?
Ein Hausnotruf kostet in der Regel 25–30 Euro pro Monat für einen Basistarif, hinzu kommen gelegentlich einmalige Anschlusskosten. Bei einem Pflegegrad (ab Pflegegrad 1) übernimmt die Pflegekasse meist die monatlichen Kosten, sodass für Pflegebedürftige oft keine oder nur geringe Eigenkosten für Zusatzleistungen (wie GPS-Ortung oder Sturzerkennung) entstehen.
Ein kostenloser Hausnotruf kann im Alltag von pflegebedürftigen Menschen ein lebensrettendes Hilfsmittel sein. Besonders für ältere oder alleinlebende Personen mit gesundheitlichen Einschränkungen bietet es ein hohes Maß an Sicherheit. Im Notfall reicht ein Knopfdruck, um professionelle Hilfe zu alarmieren, und das rund um die Uhr, an jedem Tag in der Woche. In Deutschland übernimmt die Pflegekasse die Kosten für ein Hausnotrufsystem teilweise oder sogar vollständig als Pflegeleistung, je nachdem, welcher Pflegegrad der betroffenen Person zugewiesen wurde. Die Höhe der Kostenübernahme hängt dabei von der individuellen Pflegesituation und dem nachgewiesenen individuellen Bedarf ab. Der kostenlose Hausnotruf zählt zu den technischen Pflegehilfsmitteln und ist unter bestimmten Voraussetzungen durch die Pflegeversicherung finanzierbar. Die Schritte und Voraussetzungen zum Hausnotruf:
1. Pflegebedürftigkeit von 1 oder höher
2. Der Betroffene lebt allein zu Hause
3. Formular einfach online ausfüllen
4. Anbieter übernimmt die Services
Hausnotruf-Kosten auf einen Blick (Stand: 2026)
- Gebühr pro Monat: 25–29 Euro
- Anschlusskosten: 0–60 Euro
- Eigenleistung: meist 0–5 Euro
- Zusatzleistungen variieren
Pflegekassenzuschuss: 30,35 Euro ab Pflegegrad 1
Kosten für Hausnotruf bei Pflegegrad
Nachfolgend finden Sie einen Überblick über die Leistungen der Pflegekassen im Zusammenhang mit dem kostenlosen Hausnotruf – aufgeschlüsselt nach den Pflegegraden:
Hausnotruf-Kosten bei Pflegegrad 1:
Menschen mit Pflegegrad 1 haben leichte Einschränkungen in ihrer Selbstständigkeit. Obwohl sie keinen Anspruch auf Pflegesachleistungen haben, besteht unter bestimmten Bedingungen die Möglichkeit, einen Zuschuss zu erhalten.
- Was wird übernommen?
In der Regel werden die monatlichen Grundkosten für das Basispaket eines Hausnotrufsystems übernommen – allerdings nur, wenn der individuelle Bedarf begründet und von der Pflegekasse anerkannt wird. Voraussetzung ist, dass die Nutzung des Systems die Selbstständigkeit im Alltag fördert oder den Verbleib in der eigenen Wohnung ermöglicht. - Was muss selbst bezahlt werden?
Zusatzleistungen wie Schlüsselhinterlegung, automatische Sturzerkennung oder mobile Notrufgeräte sind privat zu finanzieren und werden in Pflegegrad 1 meist nicht erstattet. Die kostenlose Hausnotruf-Pflegeleistung ist in der Basis-Version erhältlich.
Hausnotruf-Kosten bei Pflegegrad 2:
Ab Pflegegrad 2 profitieren Betroffene von einer deutlich besseren Kostenübernahme. Menschen mit diesem Pflegegrad haben bereits stärkere körperliche oder kognitive Einschränkungen.
- Was wird übernommen?
Die Pflegekasse übernimmt in den meisten Fällen die vollständigen Basiskosten, darunter die monatliche Grundgebühr sowie die einmalige Anschlussgebühr. Damit ist das klassische Hausnotrufsystem inklusive Notfallknopf in der Regel vollständig abgedeckt. - Besonderer Vorteil:
Der kostenlose Hausnotruf wird offiziell als notwendiges Hilfsmittel zur Gewährleistung der häuslichen Versorgung anerkannt – somit ist keine gesonderte Begründung mehr erforderlich oder nötig.
Hausnotruf-Kosten bei Pflegegrad 3:
Bei Pflegegrad 3 liegt eine erhebliche Beeinträchtigung der Selbstständigkeit oder Fähigkeiten vor. Der Unterstützungsbedarf ist hoch, und ein Hausnotruf kann hier eine zentrale Rolle im Sicherheitskonzept spielen.
- Was wird übernommen?
Die Pflegekasse übernimmt die vollständigen Kosten des Basispakets, einschließlich Bereitstellung, Anschluss und monatlicher Betriebskosten. - Erweiterte Bedürfnisse:
Zusätzliche Funktionen wie ein Sturzsensor, GPS-Ortung (für demenzkranke Personen) oder mobile Notrufgeräte sind sehr sinnvoll, werden jedoch nicht standardmäßig übernommen. Hier kann ein individueller Antrag gestellt werden, um im Einzelfall eine Kostenbeteiligung zu prüfen.
Hausnotruf-Kosten bei Pflegegrad 4:
Menschen mit Pflegegrad 4 haben schwerste Einschränkungen und sind im Alltag umfassend auf Hilfe angewiesen. Ein kostenloses Hausnotrufsystem als Pflegeleistung ist hier nahezu unerlässlich.
- Was wird übernommen?
Die Pflegekasse übernimmt in vollem Umfang die Kosten für das Basissystem, wie bei den vorherigen Pflegegraden. - Empfohlene Erweiterungen:
Bei stark pflegebedürftigen Personen sind zusätzliche Funktionen sinnvoll – z. B. Funkarmbänder, Bewegungsmelder, großflächige Notruftaster oder Systeme mit größerer Reichweite, wie für den Gartenbereich. Diese sind meist privat zu finanzieren, erhöhen aber den Schutz im Alltag deutlich.
Hausnotruf-Kosten bei Pflegegrad 5:
Pflegegrad 5 ist für Personen mit extrem eingeschränkter Selbstständigkeit vorgesehen, oft mit besonderen Anforderungen. Der Hausnotruf wird hier häufig in Kombination mit weiteren Assistenzsystemen eingesetzt.
- Was wird übernommen?
Die Pflegekasse übernimmt die Basiskosten in voller Höhe. Darüber hinaus können – bei begründetem Bedarf – auch weitere Leistungen übernommen werden, etwa GPS-Funktionen oder automatische Alarme. - Individuelle Prüfung möglich:
Bei besonderen Anforderungen kann ein Einzelantrag auf Kostenübernahme von Zusatzfunktionen gestellt werden. Ein ärztliches Gutachten oder eine Stellungnahme des Pflegedienstes kann die Chancen auf Genehmigung erhöhen.
Kostenloser Hausnotruf vom Testsieger beantragen
Der Testsieger aus dem Hausnotruf-Vergleich überzeugt durch Kundenservices und Zuverlässigkeit. Nutzen Sie ganz einfach das Online-Bestellformular beim Anbieter und Ihren gesetzlichen Anspruch. Beantragen Sie noch heute einen kostenlosen Hausnotruf bei Pflegegrad.
Kostenlosen Hausnotruf über die Pflegekasse beantragen
Die Antragstellung für einen kostenlosen Hausnotruf ist in der Regel unkompliziert. Viele Anbieter zum Hausnotruf unterstützen Sie aktiv dabei und übernehmen zudem sämtliche Abstimmungen sowie die Abrechnung mit der jeweiligen Pflegekasse des Pflegebedürftigen.
Schritt für Schritt zur Kostenübernahme:
- Angebot zum Hausnotruf einholen:
Lassen Sie sich ein Angebot von einem zertifizierten Hausnotruf-Anbieter erstellen. Achten Sie darauf, dass das System von der Pflegekasse anerkannt ist (hier Angebot für Hausnotruf einholen). - Antrag bei der Pflegekasse einreichen:
Reichen Sie das Angebot gemeinsam mit einem Hausnotruf-Antrag bei Ihrer Pflegekasse ein. In vielen Fällen übernimmt der Anbieter diesen Schritt für Sie. - Genehmigung der Pflegekasse abwarten:
Nach erfolgreicher Prüfung erhalten Sie eine schriftliche Bestätigung der Kostenübernahme. - Inbetriebnahme vom Hausnotruf:
Der Anbieter oder ein Fachpersonal zum kostenlosen Hausnotruf installiert das Gerät und stellt die Verbindung zur Notrufzentrale her. Die laufenden Kosten rechnet der Hausnotruf-Anbieter direkt mit der Pflegekasse ab.
Wichtiger Hinweis:
Leistungen wie die Schlüsselhinterlegung, Zusatzmodule oder mobile Systeme werden nicht automatisch von den Pflegekassen als Pflegeleistung übernommen. Klären Sie daher vorab mit dem Hausnotruf-Anbieter, welche Leistungen enthalten sind und ob eventuell private Zuzahlungen anfallen. Auch die Frage, ob Sie in Vorkasse gehen müssen, sollte vor Vertragsabschluss geklärt werden.
Viele Hausnotruf-Anbieter bieten neben dem klassischen Hausnotruf auch mobile Systeme, die unterwegs Schutz bieten – ideal für aktive Seniorinnen und Senioren. Informieren Sie sich im Vorfeld über die verschiedenen Modelle und vergleichen Sie Anbieter. In dem großen Hausnotruf-Vergleich finden Sie unter anderem auch den aktuellen Testsieger, der besonders mit Kundenservices überzeugt.
Bereits ab Pflegegrad 1 können Pflegebedürftige zur Sicherung ihres Lebens im häuslichen Umfeld einen kostenlosen Hausnotruf beantragen. Wir empfehlen dabei den Pflegehasen und Hausnotruf-Testsieger als zuverlässigen Leistungserbringer in der Pflege. Die Schritte und Voraussetzungen zum kostenlosen Hausnotruf sind:
1. Pflegebedürftigkeit von 1 oder höher
2. Der Betroffene lebt allein zu Hause
3. Formular einfach online ausfüllen
4. Anbieter übernimmt die Services
Kosten sparen mit einem Anbieter-Vergleich
Anhand von Vergleichsportalen ist zu sehen, dass die Kosten für einen Hausnotruf je nach Anbieter durch Zusatzleistungen variieren. Besonders die Region, in der der Hausnotruf benötigt wird, entscheidet über die Kosten. Daher sollten Sie vor der Anschaffung eines Notrufknopfes auf jeden Fall vergleichen. Mit dem Hausnotruf-Vergleich können Sie so erhebliche Kosten sparen.
Kundenerfahrungen zum Hausnotruf
★★★★★ „Die Bestellung ging schneller als gedacht"
von Manfred L. (Pflegebedürftiger, 76 Jahre aus Gelsenkirchen)
"Online bestellt, kurz telefoniert, ein paar Tage später war alles installiert. Der Hausnotruf war sofort einsatzbereit und die Kostenübernahme verlief über den Anbieter ohne Probleme. Und auf meine persönlichen Bedürfnisse wurde eingegangen."
★★★★★ „Eine riesige Erleichterung für unsere ganze Familie“
von Sabine R. (pflegende Tochter, 55 Jahre aus Bremerhaven)
"Als berufstätige Tochter kann ich nicht immer da sein. Der Hausnotruf gibt mir das beruhigende Gefühl, dass meine Mutter im Notfall nicht allein ist. Die Bestellung war transparent und ohne versteckte Kosten. Der Hausnotruf-Anbieter hat sich um alles gekümmert."
Pflegebox bestellen
Sie können als Pflegebedürftiger oder auch als pflegender Angehöriger noch heute mit beliebigem Pflegegrad (1 bis 5) zur Entlastung der häuslichen Pflege kostenlose Pflegeboxen online bestellen. Über das Online-Formular ganz einfach Ihre Pflegebox zusammenstellen, personenbezogene Daten eingeben, digital unterzeichnen und abschicken. In nur wenigen Tagen wird die Pflegebox an die angegebene Wunschadresse kostenfrei geliefert.
Welche Ausgaben zum Hausnotruf entstehen
Die Kosten für einen Hausnotruf setzen sich aus mehreren Bestandteilen zusammen. In der Regel fallen monatliche Gebühren an, die die Nutzung der Notrufzentrale, die technische Infrastruktur und den Service abdecken. Hinzu kommen in manchen Fällen einmalige Kosten, etwa für die Installation oder die Bereitstellung der Geräte. Typischerweise bewegen sich die Kosten für einen Hausnotruf im unteren zweistelligen Bereich pro Monat für ein Basissystem. Dieses umfasst meist ein Hausnotrufgerät für die Wohnung und einen tragbaren Notrufknopf. Erweiterte Leistungen – wie ein mobiler Hausnotruf für unterwegs oder zusätzliche Sensoren – können die Kosten für einen Hausnotruf erhöhen, bieten aber auch mehr Sicherheit.
Wichtig für Angehörige: Nicht jedes Angebot ist gleich, und die Kosten für einen Hausnotruf sollten immer im Zusammenhang mit den enthaltenen Leistungen betrachtet werden. Ein günstiger Tarif ohne zuverlässige Notrufzentrale oder ohne klare Abläufe im Ernstfall kann sich schnell als Fehlentscheidung erweisen. Gerade bei der Erstinformation entsteht oft der Eindruck, die Kosten für einen Hausnotruf seien hoch. Tatsächlich sind sie im Vergleich zu vielen anderen Pflegeleistungen überschaubar – insbesondere, wenn man bedenkt, dass ein Hausnotruf häufig einen längeren Verbleib in den eigenen vier Wänden ermöglicht und damit teurere Alternativen hinauszögert.
Zuschüsse und finanzielle Entlastung bei Hausnotruf-Kosten
Ein entscheidender Punkt für viele Familien ist die Frage, ob die Kosten für einen Hausnotruf teilweise übernommen oder bezuschusst werden. In vielen Fällen ist das tatsächlich möglich. Voraussetzung ist meist ein anerkannter Pflegegrad und die Nutzung des Hausnotrufs als Maßnahme zur Sicherstellung der häuslichen Pflege. Für pflegende Angehörige bedeutet das konkret: Die Kosten für einen Hausnotruf müssen nicht zwangsläufig vollständig aus eigener Tasche bezahlt werden. Ein Teil der monatlichen Gebühren kann als Unterstützung für Pflegebedürftige angerechnet werden. Dadurch sinkt die finanzielle Belastung spürbar.
Gerade in der Beratung zeigt sich, dass viele Familien diese Möglichkeit nicht kennen oder zu spät beantragen. Dabei kann ein Zuschuss die Kosten für einen Hausnotruf erheblich reduzieren und die Entscheidung für ein hochwertiges System erleichtern. Es lohnt sich daher, frühzeitig Informationen einzuholen und die individuellen Voraussetzungen zu prüfen.
Auch steuerlich können die Kosten für einen Hausnotruf unter bestimmten Umständen berücksichtigt werden, etwa als haushaltsnahe Dienstleistung oder außergewöhnliche Belastung. Für Angehörige, die ohnehin mit steigenden Pflegekosten konfrontiert sind, ist dies ein weiterer Aspekt, der die finanzielle Seite eines Hausnotrufs relativiert.
Hausnotruf-Kosten im Vergleich: Sparen oder investieren?
Beim Vergleich verschiedener Anbieter rücken die Kosten für einen Hausnotruf schnell in den Fokus. Doch der günstigste Tarif ist nicht automatisch die beste Wahl. Für pflegende Angehörige zählt vor allem Zuverlässigkeit, Erreichbarkeit und ein klar strukturierter Ablauf im Notfall. Ein qualitativ hochwertiger Hausnotruf zeichnet sich durch geschultes Personal, kurze Reaktionszeiten und transparente Prozesse aus. Diese Faktoren spiegeln sich häufig auch in den Kosten für einen Hausnotruf wider. Ein etwas höherer monatlicher Beitrag kann im Ernstfall den entscheidenden Unterschied machen.
Angehörige sollten sich fragen: Was erwarte ich von einem Hausnotruf? Geht es ausschließlich um einen Knopf für den absoluten Notfall – oder auch um regelmäßige Sicherheit im Alltag? Je nach Bedarf variieren die Kosten für einen Hausnotruf, aber auch der Nutzen.
Langfristig betrachtet sind die Kosten für einen Hausnotruf oft eine Investition in Selbstständigkeit. Pflegebedürftige können länger allein wohnen, Angehörige müssen seltener eingreifen oder zusätzliche Hilfe organisieren. In vielen Fällen sparen Familien dadurch an anderer Stelle, was die Kosten für einen Hausnotruf wirtschaftlich macht.
Warum die Kosten für einen Hausnotruf gut angelegtes Geld sind
Für pflegende Angehörige ist ein Hausnotruf weit mehr als ein technisches Hilfsmittel. Er ist ein Stück Sicherheit, ein Zeichen von Fürsorge und ein wichtiger Baustein in der häuslichen Pflege. Die Kosten für einen Hausnotruf sollten daher nicht isoliert betrachtet werden, sondern im Kontext der gesamten Pflegesituation. Ein Hausnotruf entlastet emotional, organisatorisch und oft auch finanziell. Die monatlichen Kosten für einen Hausnotruf stehen in einem klaren Verhältnis zu dem Nutzen, den Pflegebedürftige und Angehörige daraus ziehen. Schnelle Hilfe im Notfall, mehr Selbstständigkeit und das gute Gefühl, vorbereitet zu sein, lassen sich kaum in Zahlen messen. Gerade wenn Pflege plötzlich eintritt, bietet ein Hausnotruf Orientierung und Stabilität. Die Kosten für einen Hausnotruf sind in vielen Fällen überschaubar, teilweise förderfähig und langfristig sinnvoll. Für Angehörige, die Verantwortung tragen und Sicherheit schaffen wollen, ist ein Hausnotruf daher keine Belastung, sondern eine wertvolle Unterstützung im Pflegealltag.
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